Nach einer kurzen Nacht vor einem Campingplatz, der eher an eine alternative Jugendherberge oder einen Jugendclub erinnerte, ging es früh am Morgen ein paar Kilometer weiter nach Olafsvik, wo gegen 9 Uhr das Boot zur Walbeobachtungstour auslaufen sollte. Ich war davon ausgegangen, dass eine nlange Thermohose und drei Schichten an Pullovern und Jacken ausreichend gegen die zu erwartende Kälte schützen sollten, aber jeder Passagier wurde zusätzlich noch mit einem sehr stark gefüttertem Overall für diesee Tour ausgestattet und vermutlich war dies auch gut so, denn es wurde schon echt kalt auf dem Meer.

Trotz umfangreicher Zwiebel-Kleidung war ein zusätzlich stark wattierter Overall schon recht hilfreich.

People in blue jackets on a boat deck in a harbor with snow-covered hills.

Nachdem dann alle rund 40 Passagiere entsprechend ausgestattet waren, ging es auf das Meer hinaus und im Lauf der kommenden zwei Stunden konnten wir einige Orcas mehr oder weniger gut sichten.

Nach diesen drei phantastischen Stunden ging es dann für mich zurück zur Basis von CampEasy, doch auf dem sehr verschneitem Weg dorthin konnte ich noch einen kleinen Abstecher in einen kleinen Nationalpark machen, wo noch eine kleine Wanderung zu einem See und einigen Stromschnellen anstand.

Die anschließende Nacht war unspektakulär, wenn ich mal davon absehe, dass es wie verrück gestürmt und geregnet hat, doch der Morgen verabschiedete mich dann noch einmal mit ein paar Polarlichtern, die bestimmt meinten, ich solle wiederkommen :-).

Northern Lights over a parking lot with vans in Iceland
Northern Lights over a parking lot with vans in Iceland

Fazit: Diese Reise diente zwei Zwecken, zum einen wollte ich endlich mal so richtig Polarlichter in einer tollen Landschaft sehen, ckeck.

Zum anderen hatte ich den Wunsch und das Ziel, Orcas in freier Wildbahn zu erleben, check. 🙂

Und ja, es war meine dritte Reise nach Island und nein, es wird bestimmt nicht die letzte gewesen sein. Sicherlich werde ich noch einmal mit dem eigenen Camper, dann aber mit mehr Zeit, im Sommer/Herbst Island besuchen, dabei dann auch sicherlich einen Zwischenstop auf den Faröer Inseln machen und zum anderen finde ich Island im Winter/Frühjahr spektakulär, beim nächsten Mal allerdings mit einem größeren Camper, in dem man sowohl stehen als auch eine Toilette nutzen kann, denn damit ist man weitaus autarker.

In diesem Sinne, bleibt neugierig!